Briefmarken Sammeln macht Spaß!

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2 Durchstochene Briefmarken

Der Erfolg der Briefmarken führte dazu, dass man sich intensiv um eine Vereinfachung des Verkaufs bemühte. So kam man auch auf die Idee, die Marken bereits teilweise getrennt zu liefern. Dies geschah durch das Einschneiden des Papiers mittels feiner Messer. Diese Technik wurde damals bereits bei Formularen erfolgreich eingesetzt.

Es gibt zahlreiche Varianten des Durchstichs, die zum Teil gar nicht so einfach von der Zähnung bzw. des Schnitts zu unterscheiden sind.

Durchstochene Marken sehen oftmals am Rand etwas unsauber aus, weshalb der Durchstich nie wirklich erfolgreich war und über viele Jahre kaum noch verwendet wurde. Erst in den letzten Jahren entdeckten einige Postverwaltungen ihn wieder. So gaben die UNO und Mexiko bereits mehrere durchstochene Marken heraus.

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Dieser Artikel stammmt aus der Zeitschrift "Post für Dich" unserer Gruppe Stadt Berlin.

© 1999, 2000 Reinhard Nitzsche (JBSB)